Wir wägen uns allzusehr in Sicherheit, wo eigentlich keine ist!

Der Mensch ist ein Wesen, der sich nach Sicherheit und Stabilität sehnt und wenn wir die Dinge wirklich klar betrachten, dann stellen wir relativ schnell fest, dass es so etwas wie Sicherheit und Stabilität im eigentlichen Sinne nicht gibt.

Die Natur ist dafür das beste Beispiel: stetig in Veränderung, im Wachstum, im Gedeihen, im Weitersprießen oder aber auch im Sterben. Keine Pflanze, Baum, Strauch oder gar Moos sieht den nächsten Tag genauso aus wie davor. Die Natur hält nicht an und wägt sich in Sicherheit - nein, sie eifert stets der Veränderung nach und genießt dabei den Moment der Transformation.

Go with the flow

Stillstand würde für die Natur der Tod bedeuten.

Bei uns ist es nicht viel anders oder besser gesagt, sollte es nicht viel anders sein.

Die meisten von uns sind so weit von der Natur abgekommen, dass sie die Veränderung nicht als Teil des Lebens sehen, sondern die Stabilität und damit einhergehend auch die Gewohnheit und den Alltag wollen. Sie fühlen sich so wohl und sicher und fürchten den Wandel.

Doch in diesem ‘sicheren Zustand’ zu sein, ist ein Trugschluss.

Von einem Tag auf den anderen kannst du auf Arbeit gekündigt werden, obwohl du stets tüchtig warst, dein Freund kann dich verlassen, obwohl du ihn noch so sehr liebst oder dein Körper bereitet dir arge Probleme, obwohl du dich noch so gesund und bewusst ernährt hast.

Sicherheit_Blog_Grenzenloslebendig_pixabay_reginaspics

Also warum nicht das Jetzt genießen und die Veränderung willkommen heißen?

Es wird nicht immer leicht sein, aber die Veränderung von vornherein abzuwerten wird es dir auf jeden Fall schwerer machen.

Go with the flow ist die Devise.

 

Foto: © reginaspics / pixabay